Sbirofischen

Sbirofischen

SBIROLINO TECHNIK

Zielgruppe : Regenbogenforelle, Bachsaibling und Barsch

Was ist das Sbirolinofischen ?

Sbirofischen ist eine aktive Technik mit Kunstködern  ( z.b. Honey Maggots oder Gulp Köder von Berkley ) oder lebend Ködern wie z.b. Bienenmaden.

Mit der richtigen Montage erreicht man beim Auswerfen hohe Wurfweiten durch das z.T. hohe Wurfgewicht. Zum anderen ist der Sbirolino wiederum im Wasser leichter als sein eigentliches Wurfgewicht und ermöglich so ein Fischen in unterschiedlichen Wasserschichten.

Wenn man die Tiefe nicht kennt, beginnt man am besten ganz unten. Beim Auftreffen auf das Wasser den Sbiro absinken lassen und mitzählen.

( Also z.B. 21, 22, 23,24, 25 usw. ) Das geht auch idealer Weise erstmal ohne Haken usw. am besten.

Möchte man so knapp über Grund oder in der Mittelschicht fischen beginnt man nach dem Auftreffen auf das Wasser zu zählen, und zählt jetzt eben weniger und dann ist man höher.

Danach relativ schnell einholen. Und so arbeitet man sich von unten nach oben durch und erreicht so ein sehr selektives Anbieten des Köders in allen Wasserschichten.     Da wo der erst Biss bzw. Fang erfolgt, stehen auch die anderen Fische und man kann gezielt in dieser Wasserschicht seinen Köder führen bis zum nächsten Biss.

Montage der Sbirolino Methode:

  1. Am besten eignen sich 300 bis 360 cm lange Sbiroruten mit schneller Abfederung und einer starken Straffung im Mittelteil. Die Rute sollte nicht „ schwimmen „ beim Abwerfen. Wurfgewicht je nach Wunsch etwa 10 bis 50 gr.  Ideal sind z.B. Feederruten  so von  70 / 80 gr. WG.
  2. Eine Rolle mit mittlerer Schnurfassung, so etwa im monoifilen Bereich bei 150 bis 200 Meter. Durchmesser kann sehr dünn gehalten werden wenn die Rute von der Feinheit abgestimmt ist. Also von der 0,18 er bis 0,25 er alles möglich.
  3. 1 Sbirolino je nach Gewicht, z.B. so bei 10 gr. oder 30 gr. oder 20 gr. Stoppervorfach mit Perle, Gummiperle, Dreifachwirbel mit Karabiner und ein Vorfach von etwa 120 cm bis 200 cm, je nach Länge der Rute

Montagebeispiel :

Auf die Hauptschnur einen Stopper ziehen oder Binden und eine harte Perle einfädeln.   Das ganze auf der Hauptschnur etwas zurückziehen, damit man etwas Platz für die weitere Montage hat.

Danach den Sbiro einsetzten ( immer vom langen Stück einfädeln ), danach eine Gummiperle aufstecken. Die schützt den Knoten am Wirbel gegen das Gewicht des Sbiros und beschädigt Ihn nicht.

Jetzt den Dreifachwirbel anbinden ( Clinchknoten doppelt ) und anschließend den Sbiro bis zum Wirbel bzw. Gummiperlen schieben und den Stopper mit der Perle nachschieben, bis der Sbiro nicht mehr rutscht und der Sbiro „ eingespannt „ ist.

Damit wirft es sich sicher weiter und gezielter. Ohne Stopper würde der Sbiro auf der Hauptschnur „ wandern „ und man hat das Gefühl das Vorfach würde beim Werfen länger werden.

Die Köder, egal welche , werden immer in L – Form aufgesteckt und relativ schnell eingeholt. Sollte man vorher mal im sichtbaren Wasser probieren, dann sieht man den Kurbellauf. Der Köder sollte beim Einholen rotieren. Durch diese Rotation beim Köder entstehen sehr sensible Druckwellen, die der Fisch durch die Seitenlinie aufnimmt, und durch zusätzlichen Sichtkontakt zum Beissen gereizt und verführt wird.

Dadurch, dass eine Rotation stattfindet, beginnt die Vorfachschnur sich zu drehen, und damit die Drehung nicht in die Hauptschnur läuft und sich verzopft, wird der Dreifachwirbel dazwischen geschaltet.

Das lange Vorfach wiederum bringt den Köder in die optimale Drehung und verhindert gleichzeitig eine Scheuchwirkung des Sbiros.

Sbiromontage

Bienenmadenbeköderung